Wandern im
Magdalenental
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Neben der Erholung am Badweiher kann man das Magdalenental als Ausgangspunkt für Wanderungen nutzen. Eine kurze, aber landschaftlich sehr reizvolle Wanderung führt vom Parkplatz zum Grimmerthal. Die Wegstrecke verläuft zunächst am Talboden des Schwärzerbaches entlang. Rechts und links ist man von bewaldeten Hängen umgeben. Nach etwa einem Kilometer kommt man zur kleinen St.-Magdalenen-Kapelle. Hier zweigt eine Verbindung zum "Karl-Krampol-Weg", der von Amberg nach Schönsee führt, ab. Wir folgen jedoch einem schmalen Pfad über eine Wiese, über die wir durch ein Fichtenholz in Richtung des Jugendlandheims Grimmerthal gelangen. Etwa 400m vor dem Heim führt der Weg über eine schmale Holzbrücke. Am Grimmerthal angekommen kann man weiter in Richtung Ellersdorf wandern oder man geht zum Ausgangspunkt zurück. |
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Eine Alternative für den Rückweg bietet sich wie folgt
an: Man folgt der Zufahrtsstraße zum Grimmerthal bergauf in Richtung
Rottendorf. Nach etwa 300m zweigt rechts ein kleiner Weg ab, in den man
weiter wandert. Nach weiteren 200m kommt man eine Wegegabelung. Hier kann
man talabwärts in Richtung der kleinen Kapelle zurückwandern. Folgt man dem
linken Abzweig so kommt man auf die Höhen des Grafenbergs. Auf schmalen Weg
gelangt man an schönen Aussichtspunkten mit Blick auf das Magdalenental
vorbei. Dieser Weg führt ebenfalls zurück zum Ausgangspunkt. |
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Naturschutzgebiet Magdalenental
Die Ortschaft Trisching ist friedlich eingebettet in die Ausläufer des
Oberpfälzer Waldes. Sie ist Ausgangspunkt in das Landschaftsschutzgebiet
Magdalenental, das ein reizvolles, unberührtes wasserführendes Tal ist, dessen
Hänge und Höhen mit Laub- und Nadelwald bedeckt sind. Es weist viele romantische
und stille Waldwinkel auf. Ruhe und Abgeschiedenheit herrschen hier vor.
Wanderungen durch Wald und Feld, über Berg und Tal sind so recht geeignet, die
verbrauchte Nervenkraft wieder zu erneuern. Trisching liegt am Südrand des
Landschaftsschutzgebietes Magdalenental, das der Schwärzerbach durchfließt. Er
entspringt bei Witzlricht am Siegelberg (657 m). Nachdem sich einige
Quellflüsschen mit ihm vereinigt haben, fließt er in Richtung Süden durch saftig
gründe Wiesen vorbei an der Bärnmühle. Im weiteren Verlauf kommt man durch den
Talgrund zur Grimmerthaler Mühle, wo jetzt ein freundliches Jugendheim steht.
Das zu einem Wildbach angewachsene Wasser tritt nun in das Magdalenental ein.
Man befindet sich in einem Tal mit grünen Wiesen und Auen. Beiderseits ziehen
sich über steile Höhen lichte Mischwälder hinan. Auf einem kleinen Pfad erreicht
man die Waldkapelle St. Magdalena. Davon hat das herrliche Tal seinen Namen
erhalten. Steigt man die Höhen hinauf, so vernimmt man vom Tal- grund her das
leise Rauschen des Schwärzebaches. Über dem gegenüberliegenden Bergwald können
wir noch den Flug des Bussard bewundern. Man atmet die reine und duftige
Waldluft. Steigt man wieder ins Tal hinab, so grüßt aus nächster Näh der
Steinköppl (632 m), der den Gipfel des Friedrichsberges bildet. Wer das Tal
durchwandert, der darf nicht versäumen, in Andacht vor der kleinen Waldkapelle
stehen zu bleiben und dafür zu danken, dass uns der Herrgott ein so schönes
Stückchen Heimat im Herzen der Oberpfalz geschenkt hat. Nach einigen Kilometern
erreicht der Bach in seinem natürlichen Lauf die Schwärzermühle. Hier kann man
noch ein altes Mühlrad bewundern, das sich immer noch dreht. Selten mehr findet
man noch solche Zeugen einer ruhigen und gemütlichen Zeit. Das Mühlrad, das vom
Wasser des Schwärzerbaches getrieben wird, ist heute eine Sehenswürdigkeit. Am
Eingang zur Schwärzermühle steht eine mächtige Sommerlinde. Ihr Alter wird auf
dreihundert Jahre geschätzt. Viele Marterln zieren die Fluren, Straßen- und
Wegränder. Das alte Trisching hat einige Denkmäler aufzuweisen.
In die berg- und waldreiche Umgebung von Trisching sind viele Fischteiche
eingestreut. Besonders die Karpfenzucht hat hier große Bedeutung gewonnen. Von
den das Trischinger Land umsäumenden Höhen hat man einen schönen Ausblick zu den
Bergen des Oberpfälzer und Bayerischen Waldes.